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Städtische Ganztagsschule am Lönkert

Schule für Erziehungshilfe im Primarbereich

Bielefeld


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1.

Eine einheitliche pädagogische Grundhaltung und ein von allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Schule gemeinsam erarbeiteter und ständig zu aktualisierender erzieherischer Konsens sind zwei wichtige Grundvoraussetzungen unserer Arbeit.

2.
In der Aufnahmephase werden keine bestimmten Erwartungen oder Forderungen vorausgesetzt. In erster Linie wird die Sicherheit des Kindes gewährleistet, zum Beispiel auch durch eine individuelle Betreuung.

3.
Das Kind steht mit seiner Problemen, seinen Bedürfnissen und Fähigkeiten an erster Stelle. Die daraus resultierenden notwendigen pädagogischen Entscheidungen und Maßnahmen haben Vorrang vor administrativen, organisatorischen und ökonomischen Erwägungen, Regelungen und Zwängen, vor einheitlichen Gruppennormen, vor persönlichen Wünschen und Bedürfnissen des Erziehers / der Erzieherin selbst.

4.
Die Pädagogin / der Pädagoge ist bereit, sich und seine Arbeit täglich in Frage zu stellen.

5.
Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter fühlen sich verantwortlich für jedes Kind und sind zu gegenseitiger Hilfe, Zusammenarbeit und zum Erfahrungsaustausch bereit, können somit auch von jeder und jedem Hilfe erwarten.

6.
Alle tragen dazu bei, dass Missverständnisse, Spannungen und Konflikte vermieden oder beseitigt werden (auch mit Eltern oder außerschulischen Bezugspersonen und Institutionen), um ein möglichst einheitliches, eindeutiges und harmonisches Erziehungsfeld zu schaffen.

7.
Erziehungsmaßnahmen dienen einer langfristigen zielorientierten Erziehungsplanung, deren Teilziele in Bezug auf Zeitdauer und Verwirklichungsform flexibel, korrigierbar und kontrollierbar sein müssen. Hauptziel in der Schule für Erziehungshilfe als Durchgangsschule: Gesicherte Rückführung des Kindes in allgemeine Schulformen.

8.
Die individuelle Problemlage des Kindes im sozialen Feld von Schule, Familie oder Heim und die notwendige Erfolgssicherung der Arbeit bestimmen Ausmaß, Aufwand und Intensität der Maßnahmen (Sozialarbeit, Unterricht, Einzelfallhilfe, Elternarbeit, Freizeitangebote, nachgehende Betreuung).

9.
Pädagogische Entscheidungen werden im Team getroffen, begründet und kollegial verantwortet.

10.
Bei einheitlicher pädagogischer Grundhaltung wird die differenzierte Ausprägung des persönlichen Erziehungsstils akzeptiert. Jeder Mitarbeiter ist selbst verantwortlich für sein Handeln. Sein Tun orientiert sich grundsätzlich an den Bedürfnissen der ihm anvertrauten Kinder im Rahmen der schulischen Bedingungen.

11.
Eindeutige Aufnahmekriterien können nicht festgelegt werden, da diese sich an den augenblicklichen individuellen pädagogischen Fördermöglichkeiten der Schule orientieren. Unabdingbare Voraussetzung für die Aufnahme des Kindes in die Schule ist die Bereitschaft der Erziehungsberechtigten zur Mitarbeit (keine Zwangseinweisung).

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